
Das Aufgabengebiet eines Orthopädieschuhmachermeisters

Der Orthopädieschuhmachermeister ist der Spezialist, der nach ärztlicher Verordnung kranke und fehlerhafte Veränderungen des Bewegungsapparates mit orthopädischen Hilfsmitteln versorgt und in der medizinischen Fußpflege ausgebildet und geprüft ist.
Die Herstellung von orthopädischen Hilfsmitteln wird nach Anweisungen des Arztes durchgeführt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit, insbesondere mit dem Facharzt für Orthopädie, um in Übereinstimmung mit ihm gehbehinderten Menschen in allen Fragen der Orthopädie- Schuhtechnik wirksam helfen zu können.

Im Rahmen der Ausbildung zum Orthopädieschuhmachermeister erwirbt er solide Kenntnisse in Anatomie, Physiologie und Biomechanik. Die Erhaltung und Pflege gesunder Füße und die Rehabilitation und Prävention des Bewegungsapparates bei kranken Füßen wird mit der speziellen individuellen, handwerklichen Fertigkeit orthopädischer Heil- und Hilfsmitteln garantiert. Permanente Weiterbildung gehört ebenfalls zum Berufsbild wie der Einsatz von neuen Werkstoffen und Techniken.
Die Fähigkeiten des Orthopädieschuhmachermeisters im perfektem Umgang mit den unterschiedlichsten Materialien sind Voraussetzung für individuelle, funktionelle Lösung mit optischen Gestaltungsmöglichkeiten.
